Kreisjägervereinigung Tübingen soll digitaler werden

Anfang April fand im Schlosssaal Bühl die erste Jahreshauptversammlung der Kreisjägervereinigung Tübingen (KJV) unter Leitung des neuen geschäftsführenden Vorstandes statt. Unter dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ gab der Vorstand einen Rück- und Ausblick über die Entwicklung des Vereins, dessen Mitgliederzahl seit Jahren stetig steigt.

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Ziel ist es, die finanziell kerngesunde KJV zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und digitaler zu gestalten – angefangen bei der Vereinskommunikation über den Einsatz von Drohnen zur Kitzrettung bis hin zur neuen digitalen Terminbuchung für die Nutzung des Schießstandes in Tübingen. Dazu passte auch das Grußwort vom stellvertretenden Landesjägermeister Claus G. Kissel, in dem er auf den neuen Slogan des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg (LJV) „JAGEN UNITED“ einging. Auch der Gastredner, Simon Boos (LJV) hob die Bedeutung der Digitalisierung hervor, in dem er über die Vorzüge der App „Wildtierportal“ referierte. Diese kostenlose App ermöglicht den Jagenden unter anderem eine eigenständige digitale Jagdverwaltung. Weitere Infos unter wildtierportal.de.

Im weiteren Verlauf des Abends wurde der Gesamtvorstand einstimmig entlastet, nachdem zuvor der Kassenprüfer diesem eine einwandfreie und ordnungsgemäße Kassen- und Geschäftsführung bescheinigen konnte. Im Bereich „Personalien“ wurde Lisa Rauscher als neue Schriftführerin, Jonas Kurz als Obmann „Junge Jäger“ und Andreas Beensen für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von den anwesenden Mitgliedern einstimmig in ihre Ämter gewählt. Neben Satzungsänderungen und der Festsetzung der Mitgliederbeiträge wurden an diesem Abend zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt, ein neues Ehrenmitglied ernannt und den Verstorbenen gedacht. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Bläsercorps Tübingen.