Verwahrstellen während der Drückjagdsaison - Mithilfe der Jäger*innen ist Ehrensache

Am 10.11.2022 fand ein Treffen der Verantwortlichen für die Verwahrstellen im Landkreis Tübingen mit Herrn Dr. Kemmer vom Landratsamt sowie dem KJM Markus Küper und Stellvertreter Tobias Walker in Rottenburg statt.

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Am 10.11.2022 fand ein Treffen der Verantwortlichen für die Verwahrstellen im Landkreis Tübingen mit Herrn Dr. Kemmer vom Landratsamt sowie dem KJM Markus Küper und Stellvertreter Tobias Walker in Rottenburg statt. Sowohl Dr. Kemmer als auch der Vorstand der KJV dankten dabei den Verantwortlichen für die großartige Arbeit beim Betrieb der Verwahrstellen. Von Seiten der Jägerinnen und Jäger wurden bisher keine Probleme gemeldet.

Leon Gustafsson (Pfrondorf), Peter Müller (Bad Niedernau) und Fred Sauer (Dusslingen) sorgen dafür, dass nicht nur die Verwahrstellen regelmäßig geleert werden, was vor allem für die bevorstehende Drückjagdsaison von Bedeutung ist. Mehr noch sorgen sie dafür, dass die hygienischen Zustände in den Verwahrstellen wirklich vorbildlich sind.

Von unseren Mitgliedern erwarten wir diesbezüglich eine entsprechende Mitarbeit, indem die Verwahrstellen so verlassen werden, wie sie aufgefunden werden wollen.

Die drei Verantwortlichen baten darum, insbesondere folgende Punkte zu beachten:

  • Beim Einbringen von madenbelastetem Material (s. Bildergalerie) muss der Verantwortliche der Verwahrstelle umgehend informiert werden, damit ggf. eine frühere Entsorgung in die Wege geleitet werden kann, oder andere prophylaktische Maßnahmen.
  • Wenn absehbar ist, dass die Behälter voll sind, wird darum gebeten, dass Kontakt mit den Verantwortlichen aufgenommen wird, damit eine zusätzliche Leerung in die Wege geleitet werden kann.
  • Idealerweise sollten die Container außerhalb der Räumlichkeiten befüllt werden, um Spritzer an den Wänden und Decken zu vermeiden (s. Bildergalerie). Beim Transport des Containers muss sorgsam darauf geachtet werden, dass nichts beschädigt wird.
  • Plastikmaterial wie Säcke, Gummihandschuhe o.ä. hat in den Konfiskatbehältern nichts zu suchen (s. Bildergalerie). Es ist unkameradschaftlich, den Verantwortlichen zuzumuten, dies wieder aus den Abfällen heraus zu sortieren, da sonst die Container nicht abgeholt werden.
  • Mit Schweiss verschmutztes Material gehört in den entsprechenden Behälter in der Kühlung (Tücher, Gummihandschuhe).
  • Ebenso wird darum gebeten, mit Schweiss verschmutzte Kontaktflächen (z.B. Türkliniken, Wasserarmaturen etc.) zu desinfizieren und zu reinigen (s. Bildergalerie).
  • Aufbruchmaterial, sowie Decken/Schwarten und Knochen dürfen nicht in den Fallwildcontainer eingebracht werden, da dieser sonst nicht abgeholt wird, bzw. zusätzliche Kosten entstehen.