Jägerinnen informieren sich über Biber

Zwiefalten - Auf Einladung von Bärbel Behr informierten sich 10 Jägerinnen vom Jägerinnenforum Tübingen über Biologie, Lebensweise und Problematik des Bibers. Franz Spannenkrebs, Öffentlichkeitsbeauftragter des Regierungspräsidiums Tübingen besprach an einem Biberpräparat die Besonderheiten des nicht jagdbaren Bibers und führte in einer Biotopfläche in Zwiefalten zur Biberburg.

Erstellt am 28.08.2018

Der Biber schafft sich Lebensräume

"Die Wasserpflege des Bibers ist für die Natur ein Segen, für den Landwirt problematisch" erklärt Franz Spannenkrebs fachkundig.

Anders als in Bayern wo seit der Umsetzungsverordnung Entschädigungen bei angerichteten Schäden bezahlt werden, werden Naturschäden in Baden-Württemberg nicht bezahlt. Dies betrifft sowohl Schäden am Grund und Boden (Gräben, Überschwemmungen, Gefahren für landwirtschaftliche Fahrzeuge usw) als auch Schäden an Bäumen und Sträuchern, Gras, Getreide usw.

Für die Jägerinnen war die Führung ein tolles Erlebnis gefüllt mit fachlichen Informationen zum Biber. Sie waren beeindruckt vom dicht behaarten Fell des Bibers, von den selbstschärfenden Zähnen des Nagetiers und der intensiven Wasserpflege des Bibers.

 

Fotos Heinz Thumm

Bild: Mitten im Lebensraum des Bibers erfuhren die Jägerinnen viele fachkundige Informationen von Franz Spannenkrebs (rechts) dem Öffentlichkeitsbeauftragten des RP Tübingen

Erstellt am 28.08.2018
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