Vorstellung der Nachsuchengespanne der Kreisjägervereinigung Tübingen und Update in Sachen Nachsuche

Am 10.09.2022 stellten sich die sieben Nachsuchengespanne der Kreisjägervereinigung im Nehrener Hof den Mitgliedern der Kreisjägervereinigung Tübingen vor. Dabei wurden die „Do’s and Dont’s“ vor einer anstehenden Nachsuche ausführlich behandelt. Ebenso gaben die erfahrenen Nachsuchenführer Einblicke in ihre wertvolle Tätigkeit im Namen der Waidgerechtigkeit.

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Rund 50 Mitglieder der Kreisjägervereinigung Tübingen besuchten am 10.09.2022 die hegeringübergreifende Veranstaltung, „Die Nachsuchengespanne der Kreisjägervereinigung Tübingen stellen sich vor“. Die KJV Tübingen ist in der besonderen und erfreulichen Situation, sieben Nachsuchengespanne für die Arbeit auf der roten Fährte für ihre Mitglieder, aber auch andere Jäger vorhalten zu können. Dabei zeigt sich eine gesunde Struktur der Gruppe mit erfahrenen Nachsuchenführern an der Spitze und jungen und engagierten Hundeführern, die erst vor kurzem die Qualifikationen erreicht haben und sich engagiert und mit Herzblut in die Gruppe im Namen der
Waidgerechtigkeit einbringen.

Nach einführenden Worten zu der Veranstaltung durch die Hundeobfrau der KJV, Stephanie Kerger, stellten sich die Gespanne einzeln vor. Dabei wurden auch die eingesetzten Hunde, natürlich gleichberechtigt, dem interessierten Publikum präsentiert. Es folgte eine Einführung in die gesetzlichen Grundlagen der Nachsuchenarbeit, was bedeutet es ein „anerkanntes Nachsuchengespann“ zu sein und welch langer und schwerer Weg ist notwendig, um dieses Ziel erreichen zu können. Ausführlich wurde auf den Punkt eingegangen, wie läuft eine anspruchsvolle Nachsuchearbeit ab, wer spielt welche Rolle und wer hat welche Verantwortlichkeiten. Gespannt wurde im Anschluss den Erfahrungsberichten aus der Nachsuchenpraxis zugehört. Dabei wurde sehr deutlich die Kernaussage in den Mittelpunkt gestellt, dass es sehr häufig trotz fehlender Pirschzeichen am Anschuss oder an der Unfallstelle zu anstrengenden Nachsuchen kommt. Daran schloss sich auch der Appell der Nachsuchenführer an: „Wir sind 24h Stunden an jedem Tag im Jahr erreichbar. Holt uns auch und vor allem zu Kontrollsuchen bei jeglichem Wild“. Dabei reicht die Information einer erbetenen Nachsuche an ein Mitglied der Nachsuchengruppe per Telefon oder auch per Whatsapp, die Nachsuchen werden dann innerhalb der Gruppe verteilt. Kriterien sind die örtliche Nähe, aber auch der vermutete Anspruch der anstehenden Nachsuche, ggf. kommen auch zwei Nachsuchenführer, die sich dann unterstützen.


Eine intensive Frage und Antwortrunde schloss die Veranstaltung ab, bei der alle noch offenen Fragen ausführlich und transparent beantwortet wurden. Es war erfreulich, auch einen Vertreter der Presse auf der Veranstaltung begrüßen zu dürfen, der ebenso gespannt den Ausführungen folgte.


Vielen Dank an dieser Stelle an die Gruppe der Nachsuchenführer, für diese toll organisierte Veranstaltung mit den profunden Inhalten für jede Jägerin und jeden Jäger! Es bleibt die Bitte an alle Mitglieder der KJV Tübingen, die Aufrufe der Nachsuchenführer umzusetzen und unsere Gespanne abzurufen und einzusetzen. Denn auch in diesem Bereich gilt die alte Weisheit- Übung macht den Meister!

Abschliessend ein Appell an alle Mitglieder der KJV Tübingen- Nutzt die privilegierte Situation, aus einem solch reichhaltigen Angebot an zur Verfügung stehenden Nachsuchengespannen schöpfen zu können !!
Die Namen der Nachsuchenführer mit Kontaktdaten sind auf der Homepage abgebildet, ebenso ein Handout mit der Quintessenz der Veranstaltungsinhalte.