Raubwildjagd bei Vollmond - Gemeinschaftsansitz der "Jungen Jäger"

Auf Einladung der Pächter vom "Unteren Feld" in Rottenburg trafen sich Jungjäger*innen zu ihrem ersten Gemeinschaftsansitz auf Raubwild.

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Die Prädatorenbejagung ist ein zentraler Baustein bei der Hege des Niederwilds und zum Schutz von Bodenbrütern. Die Bejagung des Raubwildes ist aber auch eine besondere Jagdart, da sie zumeist nachts erfolgt. Ohne Nachtsichttechnik ist man dabei auf klare Vollmondnächte wie zuletzt angewiesen. Eine Begleitung bei dieser interessanten Jagdform durch erfahrene Jägerinnen und Jäger ist gerade für Jungjäger*innen wichtig.

 

Entsprechend positiv war das Fazit des Obmanns der "Jungen Jäger", Jonas Kurz:

"Am Montag, den 07.11.2022, kamen die "Jungen Jäger" zu ihrem ersten Vollmondansitz zusammen. Nach kurzer Einweisung wurden wir auf die Hochsitze verteilt. Dort konnten wir gemeinsam mit den Revierjägern der wichtigen Aufgabe der Raubwildbejagung nachgehen. Der Mond war so hell, dass auch ohne entsprechende Technik alle Jägerinnen und Jäger sehr gut teilnehmen konnten. Wir hatten viel interessanten Anblick. Es war ein schöner Nachtansitz und eine tolle Möglichkeit, Jagderfahrungen zu sammeln und dabei einen Beitrag zur Niederwildhege zu leisten.

Ein besonderer Dank geht an die Revierpächter in Rottenburg "Unteres Feld", die uns großzügigerweise eingeladen haben. Vielen Dank auch an die disziplinierten Jungägerinnen und Jungjäger, die gewissenhaft unser Handwerk ausgeübt haben.

Wir haben uns sehr gefreut und kommen gern wieder."