Kurz vor den anstehenden Prüfungen ist dieser Termin für unsere Jagdscheinanwärterinnen und -anwärter stets ein besonderer Höhepunkt. In der direkten Begegnung mit den Hunden erhalten sie die Gelegenheit, verschiedene Jagdhunderassen kennenzulernen und fundierte Informationen zu rassespezifischen Eigenschaften sowie zu den jeweiligen jagdlichen Einsatzbereichen zu gewinnen. So lässt sich das in der Theorie erlernte Wissen anschaulich mit praktischen Eindrücken verknüpfen.
Auch in diesem Jahr präsentierten fast 30 Jägerinnen und Jäger ihre Jagdhunde und leisteten damit einen wertvollen Beitrag zur Ausbildung unseres jagdlichen Nachwuchses. Für dieses Engagement sprechen wir allen Beteiligten einen herzlichen Waidmannsdank aus.
Von Stöberhunden über Erd- und Vorstehhunde bis hin zu hochspezialisierten Schweißhunden waren insgesamt 19 Rassen vertreten. Im Rahmen einer Pfostenschau wurden die Hunde und ihre besonderen Merkmale vorgestellt. Darüber hinaus boten praxisnahe Vorführungen eindrucksvolle Einblicke in die tägliche Arbeit der Jagdhunde: So demonstrierte Thea Berger mit ihrer Deutsch Drahthaar-Hündin „Mäusel“ eine überzeugende Vorstehübung sowie einen sauber ausgeführten Apport und unterstrich damit die Vielseitigkeit eines Vollgebrauchshundes. Tobias Binmöller zeigte die konzentrierte und präzise Schweißarbeit seines Bayerischer Gebirgsschweißhund „Lenus“, der die Wundfährte sicher ausarbeitete und die Wagensau am Ende der Fährte zuverlässig verbellte.
Ein besonderer Dank gilt Verena Strasdeit und Thomas Pastoors, die kompetent und zugleich kurzweilig durch das Programm führten und so zum gelungenen Ablauf der Veranstaltung beitrugen.

















