Geflügelpest bei Schwänen im Landkreis Tübingen nachgewiesen

Bei mehreren verendeten Schwänen am Neckar zwischen Lustnau und Kirchentellinsfurt ist der Erreger der Vogelgrippe, das H5N1-Virus nachgewiesen worden. Hier erfahren Sie mehr zu Auswirkungen des Ausbruches für Jägerinnen und Jäger.

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Im Landkreis Tübingen ist bei mehreren verendeten Schwänen am Neckar zwischen Tübingen-Lustnau und Kirchentellinsfurt der Erreger der Vogelgrippe, das H5N1-Virus nachgewiesen worden. Die Pressemitteilung des Ministeriums für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz hierzu lesen Sie hier. Mitglieder unserer KJV waren bei der Bergung der Kadaver beteiligt, nachdem sie von den verenedeten Tieren Kenntnis erlangt hatten.

Für Menschen ist das Vogelgrippe-Virus im Allgemeinen ungefährlich, ebenso für andere Tiere außer Vögeln. Besonders betroffen sind Geflügel-Landwirte, da hier die gesamten Bestände durch den hochansteckenden Erreger infiziert werden können. Da eine Übertragung des Virus' auch durch Hunde oder Katzen möglich ist, bitten wir alle Mitglieder, darauf zu achten, dass insbesondere die Jagdhunde keinen Kontakt zu totem Flugwild haben.

Wir als Jägerinnen und Jäger werden oftmals als erste kontaktiert, wenn verendetes Wild aufgefunden wird. Daher bitten wir unsere Mitglieder, die Allgemeinverfügung des Landratsamtes besonders zu beachten. Diese kann hier eingesehen werden.

Weiterhin hat sich der leitende Veterinär des Landratsamtes Tübingen, Herr Dr. Herbert Kemmer, mit den Verantwortlichen für die Verwahrstellen bereits abgestimmt, da hier das verendete Wild meist entsorgt wird. Es wurden in allen Verwahrstellen gesonderte Behältnisse installiert, die ausschließlich für die Entsorgung verendeten Flugwildes genutzt werden sollen. Weitergehende Informationen zum Umgang mit verendetem Flugwild sind ebenfalls in den Verwahrstellen vorhanden. Wir bitten unsere Mitglieder, diese Informationen besonders zu beachten.

Zuletzt möchten wir alle Jagdausübungsberechtigten dringend bitten, die Bejagung von sämtlichem Flugwild ab sofort einzustellen, auch wenn derzeit noch keine Schonzeit bestehen sollte. Sie helfen damit, die Ausbreitung der Seuche einzuschränken! Vielen Dank!