Volles Haus, starke Themen: Wald und Wild im Fokus

Rund 150 Interessierte folgten am vergangenen Donnerstag der Einladung der KJV Tübingen und der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg zu einem offenen Dialog über die Zukunft von Wald und Wild. Im Mittelpunkt stand der Gedanke: Miteinander statt übereinander reden.

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Eingeladen waren Jägerinnen und Jäger, Försterinnen und Förster sowie Bürgerinnen und Bürger, die sich für das Zusammenspiel von Wald, Wild und Mensch interessieren.

Den Abend eröffneten zwei pointierte Fachvorträge:

  • Prof. Dr. Sebastian Hein, Inhaber der Professur für Waldbau an der HFR Rottenburg, gab einen Ausblick darauf, wie unser Wald im Jahr 2050 aussehen könnte.
  • René Greiner, Hauptgeschäftsführer des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg, beleuchtete die Frage, welche Anforderungen künftig an die Jagd gestellt werden.

Der fast vollständig besetzte Hörsaal der HFR Rottenburg nutzte im Anschluss die Gelegenheit zu einer lebhaften Diskussion. Im Mittelpunkt der Publikumsfragen standen drei Themen:

  • Wie könnte eine zukunftsfähige Jagdausübung in 20 Jahren aussehen?
  • Welche Perspektiven hat ein moderner, klimaresilienter Waldbau?
  • Und vor allem: Wie gelingt eine enge Zusammenarbeit von Forst und Jagd im Sinne stabiler Wälder und gesunder Wildbestände?

Moderiert wurde der Abend gemeinsam von Kreisjägermeister Prof. Dr. Markus Küper und Prof. Dr. Thorsten Beimgraben, Inhaber der Professur für Wildökologie und Jagdwirtschaft an der HFR Rottenburg. Der Abend machte deutlich, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen Jägerei und Forstwirtschaft ist. 

Die wichtigste Erkenntnis:

Redet miteinander! Nur im konstruktiven Gespräch zwischen Försterinnen und Förstern sowie Jagdpächterinnen und Jagdpächtern entstehen Lösungen, die sowohl dem Wald als auch dem Wild gerecht werden.